| Lloyd 1906 - 1963, Bremen(D): |
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Die Norddeutsche Automobil- und Motoren AG (Namag), eine Tochterfirma der Norddeutschen Lloyd Reederei, wurde 1906 zur Produktion von Elektroautos gegründet. Diese unter Krieger Lizenz gebauten Autos verkaufte man unter den Markennamen Lloyd. Benzingetriebene Autos folgten ab 1908. Der Absatz dieser Fahrzeuge verlief schleppend und so fusionierte man 1914 mit der Firma Hansa. Die Modelle der Folgezeit vertrieb man unter den Namen Hansa-Lloyd. 1929 übernahm Borgward die Firma, welcher 1950 wieder einen Wagen unter den Namen Lloyd herausbrachte. Dieser Lloyd 300 wurde unter dem Begriff "Leukoplastbomber" eines der bekanntesten Fahrzeuge der Wirtschaftswunderzeit. 1955 begann Lloyd den Übergang von Zweitaktmotoren auf Viertaktmotoren mit dem Modell 600. Der Untergang der Borgwardgruppe 1961 besiegelte auch das Ende der Marke Lloyd, wenngleich noch bis 1963 Fahrzeuge aus Restbeständen gefertigt wurden. |
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